Die Zukunft ist digital und online. So scheint es zumindest, wenn der Wirtschaftsbereich betrachtet wird. Aber auch die Kunst und das Design entwickeln sich zunehmend digital weiter. Zunehmend übernehmen Programme die Handarbeit des künstlerischen Schaffensprozess. Der Künstler selbst scheint lediglich der kreative Kopf hinter der Kunst zu werden, denn viele Programme haben eigenständige Modelvorgaben und rendern ganze Landschaften realitätsnah innerhalb von Minuten oder Stunden, wofür der Künstler noch Tage und Wochen brauchte. Wie sieht aber der Trend mit Ausstellungen, Galerien und Museen aus? Sind diese ebenso digitalisierbar und werden schließlich durch nicht-physikalische Versionen ersetzt?

Mögliche Entwicklung

Virtual-Reality-Brillen wurden primär als Spielzeug entwickelt. Doch wurden sie vor zehn Jahren noch als Science-Fiction-Idee belächelt, haben sie bereits Einzug in das Wohn- und Arbeitszimmer gefunden. Im Wohnzimmer dienen sie als Hilfsmittel, um ganz in eine realistische Spielwelt einzutauchen. In der Arbeitswelt können beispielsweise Baukonstruktionen und Architektur bestaunt werden, obwohl diese noch nicht konstruiert wurden. Der Trend zeichnet sich zur Digitalisierung ab. Dabei spielt die Onlinevernetzung eine wichtige Rolle.

Auch in anderen Bereiche entwickelt sich die virtuelle Welt weiter, ein Beispiel hierfür sind die Online-Casinos. Spieler müßen keine realen Casinos mehr aufsuchen, sondern sie können die Spiele bequem von zu Hause aus spielen. Die Casino Bewertungen, welche sich zuvor um das physikalische Ambiente eines Casinos drehten, werden nun von online Casino Bewertungen, wie beispielsweise bei Casino Land, ergänzt, welche das Onlineerlebnis bewerten. Und auch bei den Online-Casinos wird heute ein realistisches und kundenorientiertes Ambiente erwartet, welches zuvor nur in den klassischen Casinos erlebbar war. Die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt sind verschwommen.

Gleiches wird könnte in Verbindung mit den Virtual-Reality-Brillen auch bei den Kunstgalerien geschehen. Denn mit digitalisierbaren Ausstellungsstücken und sogar realitätsnahen Nachempfindung der Räumlichkeiten könnten die Kunstinteressenten Kunst erleben, ohne das sie ihr Haus verlassen müssen. Außerdem bieten diese virtuellen Galerien viele Vorteile: Bequemen Zugäng 24 Stunden am Tag, Zugangsmöglichkeiten für Behinderte und natürlich Erlebnisse, welche offline nicht möglich sind.